Psychotherapie

Psychotherapien für Einzelpersonen und Paartherapien

An den Nachmittagen und Abenden führe ich die Psychotherapien durch, hauptsächlich Einzel – manchmal auch Paartherapien.

Der Hintergrund ist eine klassisch analytische Ausbildung,ergänzt durch eine Familientherapieausbildung und eine zusätzliche Intensivierung des tiefenpsychologischen Zugangs durch eine Ausbildung in IS -TDP (Intensive Short – Time Dynamic Psychotherapy).


WAS GESCHIEHT IN EINER  PSYCHOTHERAPIE?

Der Patient versucht in Gesprächen mit einem Therapeuten sein seelisches Leiden zu verstehen (Ängste, Zwänge, Depressionen, Beziehungsstörungen, selbstschädigendes Verhalten, gesellschaftliches Scheitern). Er gibt dazu dem Therapeuten alle Information über die er verfügt (die ihm bewusst ist). Dabei tritt er auch gefühlsmässig  in Beziehung zum Therapeuten, d.h. er gestaltet, ohne dies bewusst zu steuern die Beziehung nach seinem verinnerlichten Muster, so wie er gelernt und erlebt hat, dass Menschen miteinander umgehen. Er nimmt dabei unbewusst die Rolle ein, die ihm früher im Leben zugewiesen worden ist, bzw. die er gewählt hat und weckt damit beim Therapeuten dazu passende Gefühle. So nimmt der Therapeut zusätzlich zum Wissen, das ihm der Patient bewusst vermittelt etwas davon wahr, in welcher Erlebniswelt der Patient lebt, wie er mit seinen Gefühlen umgeht, was er davon zeigt, was verbirgt, wie gut er damit zu seinem Ziel kommt….

Auf diesen Umgang mit den Gefühlen und auf diese Beziehungsgestaltung lenkt der Therapeut die Aufmerksamkeit des Patienten und ermöglicht ihm so, bewusst das wahrzunehmen, was er unbewusst schon immer tat. Anders gesagt: im jeweils momentanen Kontakt zum Therapeuten reinszeniert der Patient sein Gefühls – und Abwehrmuster, kann damit konfrontiert werden und kann daraus erkennen, wie seine biographischen Hintergründe und sein affektives Verhalten ihn unbewusst bei seinen Entscheidungen beeinflussen und lenken. Er hat die Möglichkeit, seine bis anhin verdrängten Gefühle zu erleben, sich so neu kennen zu lernen, und sich nicht weiter aufzulehnen gegen sich selbst.

Er lernt so echter (seinen nun nicht mehr abgewehrten Gefühlen entsprechend) und adäquater (der wirklichen, äusseren Situation gemäss, ohne verzerrte Wahrnehmung) zu entscheiden. Dies als Ultra – Kurzfassung über die Werkzeuge der Psychotherapie, so wie ich sie  anwende.